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Traditionelle Hochzeitsbräuche -

auch in Sachsen immer wieder gern zelebriert

Viele alte Hochzeitsbräuche, die uns heute eher witzig erscheinen, wurden, als sie entstanden sind, sehr ernst genommen. Zahlreiche Bräuche sollten dem Paar Glück und viele Kinder bescheren und es vor Krankheit, Hunger und bösen Geistern schützen. Entscheiden sie selbst, wieviel Tradition Sie an ihrem Hochzeitstag angreifen möchten.

Etwas Neues, etwas Altes

Aus England stammt dieser Brauch, der auch heute bei uns immer beliebter wird. Er besagt, die Braut sollte an ihrem Hochzeitstag immer etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas
Blaues tragen (something old, something new, something borrowed, something blue).
Was kommt nun dafür in Frage? So könnte etwas Geliehenes eine Kette von der Freundin sein, etwas Altes ein Stück alte Spitze, etwas Neues die Schuhe und als etwas Blaues wird meistens ein blaues Strumpfband genommen.

Blumenkinder

Die kleinen Gäste der Hochzeitszeremonie verbreiten als Blumenkinder eine ganz besondere Atmosphäre. Sie tragen kleine Körbchen mit Streublumen und gehen vor dem Brautpaar her, um sie auf dem Boden zu verteilen. Das Brautpaar kann so über einen bunten Blütenteppich schreiten. Das Streuen von Blumen geht auf einen alten heidnischen Brauch zurück und sollte durch seinen Duft Fruchtbarkeitsgöttinnen anlocken, die dem Paar einen reichen Kindersegen bescheren.

Holzstammsägen

Aus den wald­reichen Gegenden Süddeutschlands und der Schweiz stammt dieser Brauch und ist auch heute noch in vielen Teilen Deutsch­lands üblich. Für die Vorberei­­­tung dieser Zeremonie sind die Freunde des Brautpaares zuständig. Sie organisieren den Baumstamm, den Sägebock und eine Bogensäge, die an beiden Enden gezogen werden kann. Damit diese Aktion ein Spaß wird, kann der Baumstamm zusätzlich mit Girlanden und Luftballons oder Schleifen aus Lackfolie geschmückt werden.

Reisregen

Auch das Bewerfen des Brautpaares mit Reis symbolisiert diesen Wunsch nach Kindersegen. In manchen Gegenden regnet es auch Konfetti, Nüsse oder Rosinen und sogar Bonbons.

Hochzeitstauben

Weiße Hochzeitstauben stehen schon immer als Symbol für Frieden, Glück und Liebe. Ein Taubenpaar, was sich einmal gefunden hat, bleibt ein Leben lang zusammen.
Bei Hochzeiten im Mittelalter wurde in den gehobenen Gesellschaften der Brauch zelebriert, schneeweiße Hochzeitstauben mit den Wünschen des Brautpaares auf die Reise zu schicken.
Der beeindruckende Moment, in dem die Hochzeitstauben aufsteigen, symbolisiert die Eheschließung auf ganz besondere Weise.
Hier finden Sie
Hochzeitstauben in Dresden und Umgebung.

Hochzeitskerzen

Schon im Mittelalter gehörte zu jeder Brautmesse eine Kerze. Diese beförderte, wie zu Weihnachten, die Gebete um Glück und Segen zum Himmel. Das Licht der Flamme sollte auch böse Geister fernhalten. Früher waren die Kerzen so prunkvoll und schwer, dass sie von Männern getragen werden mussten.
In manchen Gegenden trägt die Braut statt des Brautstraußes eine reich verzierte Kerze, die während der Brautmesse brennend neben ihr steht.
In anderen Regionen eröffnet ein kleines Mädchen den Brautzug mit einer Kerze, die entweder schon brennt oder vom Küster zu Beginn der Brautmesse entzündet wird.

Brautreigen

Es wird immer nach dem Essen getanzt und mit den Ehrentänzen begonnen. Dabei soll die Braut der Reihe nach mit allen Männern der eigenen und
der angeheirateten Familien tanzen. Selbst Großväter und Jungen sind in dieser Runde dabei, was bestimmt viel Freude und Heiterkeit auslöst. Nach dem kurzen Rundtanz, sucht sich der jeweilige Tänzer eine neue Tanzpartnerin aus der eigenen oder der neuen Familie aus, bis schließlich alle Angehörigen beider Familien auf dem Tanzboden sind. Dann darf der Bräutigam endlich mit seiner Braut tanzen.

© Heiraten rund um Dresden · Hochzeitsbräuche

Hochzeitsbräuche
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Hochzeitsbräuche
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